Sparda macht's möglich

"Sparda macht's möglich": Wir fördern nachhaltiges Denken und Handeln!

Worum geht's? "Sparda macht's möglich" ist ein Förderprojekt und soll den vielfältigen Projekten in Bildungseinrichtungen und außerschulischen Lernorten unserer Region eine Plattform für Ihr Engagement bieten. Wir nehmen dabei mit unserem Projekt "Vom Acker auf dem Teller - Werkstatt für nachhaltigen Konsum" teil. Hierbei arbeiten wir eng mit der neu gegründeten Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) zusammen um die Kluft zwischen Landwirtschaft und VerbraucherInnen zu überwinden. Dabei entsteht vor allem ein Lernort für Kinder und Jugendliche unterschiedlichster Hintergründe um Respekt für Lebensmittel zu vermitteln, sowie zum Beispiel Wissen über Anbau und Verarbeitung. Praktisch umgesetzt wird das in sogenannten "Ackerwerkstätten", in denen ein ganzes Gartenjahr miterlebt und -gestaltet wird. Ergänzt wird dies durch Ausflüge und eine speziell für Erwachsene regionale Filmtour mit der Dokumentation "Ernten, was man sät".

Wie könnt ihr uns also helfen? Stimmt für uns! Ab heute bis zum 17.05 um 10 Uhr könnt ihr unter der Seite "Sparda macht's möglich" für unser Projekt voten! (Link: www.sparda-machts-moeglich.de/profile/bund-naturschutz-in-bayern-e-v-kreisgruppe-bamberg/) Die Spenden im Rahmen des Förderprojekts werden für die Finanzierung von Materialien und die Umsetzung genutzt. Konkret gibt es eine Grundförderung über 500 Euro ab Platz 41 bei 500 erreichten Stimmen und 250 Euro Förderung bei einer Anzahl von 250 bis 499 Stimmen. Die ersten 40 Projekte, die nach der Abstimmung die meisten Stimmen aufweisen, erhalten Preisgelder über insgesamt 70.000 Euro. Besonders außergewöhnliche Ideen werden im Anschluss noch, unabhängig von den Abstimmungsergebnissen, mit einem Jurypreis über 15.000 Euro gewürdigt.

Abstimmen ist aber nicht das einzige was ihr tun könnt. Informiert weitere Unterstützer, wie Mitschüler, Lehrer, Familie, Freunde und Bekannte und macht sie auf die Abstimmung aufmerksam. Je mehr Stimmen, desto besser!

Fragen rund um den Wettbewerb können per E-Mail an hilfe@sparda-machts-moeglich.de gesendet werden oder einfach anrufen unter 0221 677 746 83.

Viel Spaß beim Abstimmen!

Herdenschutzhunde erfolgreich im Einsatz

Biolandwirt Norbert Böhmer hat ein geradezu liebevolles Verhältnis zu seinen Herdenschutzhunden, die seine Weiderinder vor möglichen Angriffen von Wölfen oder anderen großen Beutegreifern erfolgreich bewahren.
Großes Interesse am Spannungsverhältnis Weidetierhaltung und große Beutegreifer zeigten 25 Teilnehmer bei einer Exkursion des Bund Naturschutz aus Bamberg, Bayreuth und Lichtenfels zu dem anerkannt biologisch wirtschaftenden Bauernhof von Norbert Böhmer auf dem Weiler Schrenkersberg.

Herdenschutzhunde erfolgreich im Einsatz

Bamberg – Plankenfels.  Kann man in der Weidetierhaltung möglichen Angriffen sogenannter Großer Beutegreifer, wie etwa dem Wolf , wirksam begegnen? Mit dieser Thematik befassten sich 25 Teilnehmer einer Exkursion des BUND Naturschutz Bamberg zu dem anerkannt biologisch wirtschaftenden Bauernhof  von Norbert Böhmer.

Auf dem Weiler Schrenkersberg hält er seit zehn Jahren etwa hundert Simmentalrinder, einer robusten Fleckviehrasse, die sich augenscheinlich auf den kleinstrukturierten, lieblichen Jurahängen sichtlich wohlfühlt. Eingeteilt in fünf kleine Einzelherden beweiden die Rinder die verschiedenen Wiesen der umliegenden Areale im Fränkischen Jura und erhalten dadurch deren naturschutzfachliche Wertigkeit. Der Biolandwirt achtet auf die Qualität seines Weiderindfleisches und züchtet aus seinem eigenen Viehbestand von 40 Mütterkühen, 2 Bullen und 60 Rindern jedes Jahr etliche Kälber, die den gesunden Fortbestand der Herden sichern sollen.

So weit so gut, könnte man meinen. Doch einige mysteriöse Vorfälle brachten den Landwirt zum Nachdenken: Im Jahre 2009 wurde ein neugeborenes Kalb totgebissen, in den Folgejahren verschwanden zudem vier weitere nächtlich auf der Weide neugeborene Kälber, obwohl ein Elektrozaun vorhanden war. Erste Vermutungen lagen nahe, dass es sich bei dem Verursacher um einen Wolf handeln könne, da es im Truppenübungsplatz von Grafenwöhr  bereits Wölfe gab, die eventuell dafür infrage kämen. Eine teure, aufwändige DNA-Probe war nicht möglich, so dass man nicht mehr sicher feststellen konnte, ob der Riss tatsächlich durch einen Wolf verursacht worden war.

Im Jahr 2016 lag ein angegriffenes Jungrind auf der Weide und musste getötet werden. Wieder konnte nicht zweifelsfrei festgestellt werden, ob ein Wolf das Tier attackiert hatte. Ein Schadenersatz von staatlicher Seite konnte deshalb nicht gewährt werden. Jedoch sagte das Bayerische Landesamt für Umwelt Unterstützung  für die Anschaffung und den Einsatz von Herdenschutzhunden im Rahmen eines Pilotprojektes zu. Der Rinderhalter befasste sich daraufhin ausführlich mit dieser Art des Herdenschutzes, reiste  unter anderem in die Schweiz und nach Spanien, wo man bereits seit Jahren gute Erfahrungen mit Herdenschutzhunden gesammelt hatte. Mittlerweile hat Norbert Böhmer sieben Pyrenäenberghunde erfolgreich im Einsatz. Die Verstärkung der Elektrozäune ist zwar wichtig, hätte aber alleine nicht ausgereicht, um Wölfe vor Angriffen abzuhalten. Aus Erfahrungen von Weiderinderhaltern in Brandenburg weiß man inzwischen, dass Wölfe sehr lernfähig sind und beispielsweise Zäune unterwühlen oder sogar überspringen können. Hüten jedoch Herdenschutzhunde die Nutztiere, sind diese vor Wolfsangriffen gut geschützt. Solche Hunde müssen natürlich speziell trainiert werden und sind  in der Anschaffung entsprechend teuer. „Ich habe zwei Pärchen gekauft und mit deren Welpen durch tagtägliches Üben inzwischen gute Fortschritte erzielt, so dass ich sogar in der Lage war, zum Schutz taugliche Hunde an andere Weidetierhalter zu verkaufen“  erläuterte Böhmer. Auf die Frage eines Teilnehmers, ob sich denn dieser hohe Aufwand überhaupt lohne, sagte Norbert Böhmer: „Ein totes Kalb kostet mich 200 €, ein Rind 2000 €, der Stress, den die Beutegreifer erzeugen, hat für die Weidetiere erhebliche Wachstumsverzögerungen zur Folge mit weiteren finanziellen Verlusten, auch durch geringere Fleischqualität. Die Investition in die Herdenschutzhunde macht sich auf jeden Fall bezahlt.“

Da es einige Hinweise auf das Vorhandensein des Wolfes in Oberfranken gibt, fragte Christine Hertrich, Geschäftsführerin der BN-Kreisgruppe Bamberg, nach, wie sich denn der Mensch bei möglicher Begegnung mit einem Wolf verhalten solle. Der Biolandwirt meinte: „Eine direkte Begegnung ist äußerst unwahrscheinlich. Kommt es trotzdem zu einer Begegnung, sollte man ruhig stehenbleiben, den Blickkontakt mit dem Wolf durchaus halten und dann langsam rückwärts weg gehen. Auf keinen Fall panikartig wegrennen, denn dies fordert einen Angriff geradezu heraus.“ Spaziergängern und Hundehaltern empfahl Böhmer, nicht zu nah an Weidetierhaltungen heranzugehen und ihre Haustiere stets anzuleinen, sonst könne es zu Unruhe und unnötigem Stress kommen. Die Herdenschutzhunde verteidigen natürlich ihre „Schützlinge“, was ihnen ja in ihrer Aufzucht bewusst beigebracht wurde. In der nachfolgenden Gesprächsrunde in einem Gasthof  beantwortete der Biolandwirt noch zahlreiche Fragen. An die vielen Naturliebhaber gewandt, hob er hervor: „Landwirtschaft und Natur gehören untrennbar zusammen. Wir leben  von der Natur und sollten mit der Natur im Einklang leben. Wenn es Probleme gibt, müssen Naturschützer und Bauern unbedingt miteinander im Gespräch bleiben!“

Anton Reinhardt

Einladung zum Neujahrsempfang 27.1.im Hauptsmoorwald

 

am 27.1. wollen wir gemeinsam ein Neujahrsempfang in und für den Hauptsmoorwald gestalten!
Ab 11.Uhr geht's los Veranstaltungsort wird wieder der Wanderparkplatz Ecke Moosstraße/Armeestraße sein.

Neben tollen Menschen erwarten euch Getränke (Bier+alkoholfreie) und leckere Bamberger Hörnla!
Wenn ihr von dem kühlen Nass kosten wollt, denkt bittte an ein eigenes Glas, um den Orga- Aufwand möglichst gering zu halten.

 

In dem Empfang und dem kleinen Rahmenprogramm soll der Wald bedacht und befeiert werden! 
Also bringt euch und alle, die ihr gern habt mit,

 

wir freuen uns auf einen bunten Tag!

Neujahrsempfang im Hauptsmoorwald

wir wollen gemeinsam ein Neujahrsempfang in und für den Hauptsmoorwald gestalten!

Ab 11.Uhr geht's los Veranstaltungsort wird wieder der Wanderparkplatz Ecke Moosstraße/Armeestraße sein.

27.01.2018

am 27.1. wollen wir gemeinsam ein Neujahrsempfang in und für den Hauptsmoorwald gestalten!
Ab 11.Uhr geht's los Veranstaltungsort wird wieder der Wanderparkplatz Ecke Moosstraße/Armeestraße sein.

Neben tollen Menschen erwarten euch Getränke (Bier+alkoholfreie) und leckere Bamberger Hörnla!
Wenn ihr von dem kühlen Nass kosten wollt, denkt bittte an ein eigenes Glas, um den Orga- Aufwand möglichst gering zu halten.

 

In dem Empfang und dem kleinen Rahmenprogramm soll der Wald bedacht und befeiert werden! 
Also bringt euch und alle, die ihr gern habt mit,

 

wir freuen uns auf einen bunten Tag!