BN Flyer-Aktion zur Landtagswahl

„Lebensgrundlagen und Bayerns Schönheit Bewahren“

Umweltthemen finden in Politik und in den Regierungen immer noch nicht die notwendige Beachtung. Allzu oft lässt man uns mit unseren grundlegenden Forderung zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen abblitzen. Teilweise besteht von Seiten der Politik weder  Interesse noch Verständnis. Wir müssen noch viel politischer werden.

Aus diesem Hintergrund haben wir vom BN Bamberg einige grundlegende Umweltthemen mit einer Flyer-Aktion in den Landtagswahlkampf eingebracht. Der Flyer „Lebensgrundlagen und Bayerns Schönheit bewahren“ behandelt in aller Kürze die Themen Klimawandel, Flächenverbrauch, Insektensterben und Nationalpark Steigerwald. Das Versagen und unverantwortliche Handeln der Staatsregierung und der politisch Verantwortlichen wird sehr deutlich.

40.000 Flyer haben wir überwiegend in der Stadt, aber auch in einer ganzen Reihe von Orten im Landkreis an die Haushalte verteilt. Dies war nur möglich aufgrund der vielen helfenden Hände. Über 40 Leute haben beim Verteilen mitgemacht. Das war großartig! Vielen Dank! Ob nun die Flyer einen Einfluss auf die Wahlentscheidungen und das Wahlergebnis haben, wissen wir natürlich nicht. Auf jeden Fall haben wir die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen angesichts von Klimawandel, Flächenfraß und Artensterben wieder einmal ins Bewusstsein gerufen und auch etwas Werbung für den BN gemacht.   

Der Flyer kann hier heruntergeladen werden.

Tatkräftig unterstützten uns beim Verteilen der Flyer unsere beiden Praktikantinnen Franzi und Benita

MIA HAM'S SATT! Demo am 06. Oktober in München

Die bayerische Regierung bestreitet den Wahlkampf mit populistischen Tönen, aber um die wahren Probleme kümmert sie sich nicht. Das haben wir satt! Wir fordern Bauernhöfe statt Agrarfabriken, Natur statt Flächenfraß, saubere Luft statt Verkehrskollaps. Keine Politik des Weiter so! Die nächste Regierung muss den Flächenfraß stoppen und die Agrar- und Verkehrswende einleiten – auch in Berlin und Brüssel. Start ist um 11 Uhr mit der Auftaktkundgebung am Königsplatz mit Live Musik!

Eine Woche vor der Landtagswahl geht auch der BUND Naturschutz Bamberg auf die Straße! Wir zeigen der bayerischen Regierung was wir wollen: eine ökologische, tiergerechte und bäuerlich Landwirtschaft, gesundes Essen, saubere Luft und Klimaschutz!

Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise mit dem Wochenendticket ist um 7.45 Uhr am Bamberger Bahnhof. Der Zug fährt um 8.04 Uhr ab und ist um 10.49 Uhr in München.

13.094 Unterschriften fürs Bürgebegehren Hauptsmoorwald

Wir sind überwältigt. 13.094 Unterschriften wurden innerhalb von knapp zwei Monaten in Bamberg für das Bürgerbegehren gegen die Bebauungspläne im Hauptsmoorwald gesammelt. Ein Riesen Dank an alle, die daran mitgewirkt haben: an die Bürgerinitiative für den Hauptsmoorwald, an über 120 Sammelstellen in ganz Bamberg, an alle unterstützenden Organisationen und an die vielen, vielen Bürgerinnen und Bürger, die selber aktiv geworden sind und gesammelt haben. Jeder hat geholfen, gemeinsam haben wir das geschafft. Ohne die fantastische Unterstützung überall in Bamberg wären nie so viele Stimmen in so kurzer Zeit zusammen gekommen. jetzt geht’s ins Finale: BÜRGERENTSCHEID! Der BUND Naturschutz bleibt dran!

Ferienprogramm BN Aktuell - Aktivitäten in der Natur für Kinder, Jugendliche und Familien

Unser diesjähriges Ferienprogramm ist da! Abwechslungsreiche Veranstaltungen in den ersten Augustwochen in Kooperation mit der Solidarischen Landwirtschaft, u. a.: Bauernhof erkunden, Leckeres aus dem Gemüsebeet, Familienfahrradtour, Wolfsspuren und Klettern in der Fränkischen Schweiz!

Hier abrufbar!

Sonntagswaldspaziergang - Hände weg vom Hauptsmoorwald

Am Sonntag Nachmittag des 08.07 demonstrierte die Bürgerinitiative "Für den Hauptsmoorwald" gegen den geplanten Bebauungsplan 429 "Gewerbepark Geisfelder Straße" und die Errichtung eines Polizeistandorts an der Armeestraße aufgrund der damit einhergenden Rodung von Teilen des Hauptsmoorwaldes. Etwa 550 Gegner versammelten sich und hielten Schilder, wie Transparente in die Höhe. Das Bürgerbegehren gegen diese Pläne läuft noch bis Ende Juli und kann unter dem entsprechenden Reiter abgerufen werden. Dort finden Sie auch Informationen, wie Sie sich beteiligen können. Jede Stimme zählt!

Urban-Gardening-Fahrradtour

Feld auf dem Gelände der Solidarischen Landwirtschaft

Urban-Gardening-Fahrradtour zu den verschiedenen Urban-Gardening-Projekten und der Gärtnerei Niedermaier.

Einladung zum Sonntagswaldspaziergang

Die Bürgerinitiative "Rettet den Hauptsmoorwald" lädt zu einer Spaziergangdemonstration ein um Protest gegen die geplanten Baumaßnahmen einzulegen.

1. Kidical Mass Bamberg - Kinderfahrraddemo für sichere Radwege

Bamberger Straßen gehören uns allen, auch unseren Kindern! Am Sonntag den 10.06.2018 sammeln wir uns deshalb am Schönleinsplatz/E.T.A.-Hoffmann-Platz am Spielplatz im Harmoniegarten (Cafè Luitpold) und starten gegen 15.30 abgeschirmt vom Verkehr durch die Bamberger Innenstadt. Die Aktion ist ausdrücklich für Kinder geeignet, also kommt zahlreich und mit einer Menge guter Laune!

Bürgerbegehren - Rettet den Hauptsmoorwald

Jetzt zählt's! Ihre Unterschrift und Stimme entscheidet! Aber warum brauchen wir Ihre Unterschrift noch einmal?

Ein erfolgreiches Bürgerbegehren ist ein Mittel der direkten Demokratie, was dazu führt, dass die Stadt Bamberg handeln muss. Das Begehren richtet sich direkt gegen den Bau eines Industrie- und Gewerbegebiets im Hauptsmoorwald. Die Petition gegen das Polizeigebäude hat sich gegen das Innenministerium Bayern gerichtet, da die Stadt Bamberg selbst keine Entscheidung treffen kann, ob ein Polizeigebäude im Hauptsmoorwald gebaut wird oder nicht. Mit circa 6.000 Stimmen war diese sehr erfolgreich, vielen Dank an dieser Stelle einmal für Ihre großartige Unterstützung! Sie wird demnächst übergeben und selbstverständlich erhalten Sie hier sofort Informationen dazu, wenn es Neuigkeiten gibt.

Die Petition allerdings kann - trotz aller Eindeutigkeit - ignoriert werden.

Hier kommt das Bürgerbegehren ins Spiel! Als ein Mittel der direkten Demokratie kann nach einem erfolgreichen Begehren und einem eventuellen Bürgerentscheid wie bei einer Wahl selbst in dieser wichtigen Sachfrage über die Zukunft des Hauptsmoorwaldes entschieden werden. Kommen genug gültige Unterschriften für das Bürgerbegehren zusammen, muss die Stadt Bamberg einen Bürgerentscheid durchführen.

Wir bitten Sie, laden Sie hierzu die Unterschriftenliste herunter und drucken Sie diese aus. Sobald fünf Unterstützer unterzeichnet haben, bitten wir Sie, diese an folgenden Orten abzugeben:

  • Gaststätte am Volkspark - Pödeldorferstraße 180;  96050 Bamberg            
  • Rainer Zahner - Max-Planck-Straße 35; 96050 Bamberg   
  • Unverpackt-Laden - Luitpoldstraße 36; 96052 Bamberg
  • Familie Braun - Josef-Manger-Straße 3; 96052 Bamberg
  • Bonanza Radmobil - Rüdelweg 3; 96050 Bamberg

Bitte achten Sie darauf, leserlich zu unterschreiben und Ihr Geburtsdatum anzugeben. Ansonsten wertet die Stadt die Unterschrift als ungültig. Sie können auch direkt beim Bund Naturschutz Bamberg unterschreiben. Zu den geschäftlichen Öffnungszeiten liegt immer eine Liste vor dem Büro aus.

Was können Sie sonst noch tun? Erzählen Sie Familien, Freunden und Bekannten von den Plänen und weisen Sie sie auf das Begehren hin. Spenden sind uns und der Bürgerinitiative "Für den Hauptsmoorwald" immer willkommen um unsere ehrenamtliche Arbeit zu unterstützen. Nehmen Sie hierzu auch gerne Kontakt mit uns auf, wenn Sie selbst aktiv werden wollen.

"Vom Acker auf den Teller" - Radeln für nachhaltigen Konsum

Mit einer Radltour starten wir - der BUND Naturschutz und die Solidarische Landwirtschaft Bamberg - das gemeinsame Bildungsprojekt „Vom Acker auf den Teller – Werkstatt für nachhaltigen Konsum“.

Wir treffen uns am Freitag den 08.06 um 16 Uhr auf dem Gelände der SOLAWI an der Galgenfuhr, radeln zur  Bioland-Gärtnerei Niedermeier, machen Station am Selbsterntegarten und informieren uns über das Projekt  Essbare Stadt. Auf der Erbainsel genießen wir zum Abschluss bei einem gemütlichen Picknick Leckereien der Bamberger Gärtnerkultur. Picknickdecke bitte selbst mitbringen.

Die Radltour ist für Familien geeignet. Anmeldung bitte bis 5. Juni an bamberg@bund-naturschutz.de oder unter 0951/5190611. Die Teilnahme ist kostenlos, über Spenden freuen wir uns.

Martin Bücker setzt als neu gewählter Vorsitzender des BUND Naturschutz Bamberg das Engagement für den Hauptsmoorwald fort

Martin Bücker, der vielen Bambergern durch seine naturkundlichen Führungen und Vorträge bekannt ist, wurde am Mittwoch, 16. Mai zum neuen Vorsitzenden unserer Kreisgruppe gewählt. Der bisherige Vorsitzende Heinz Jung trat nicht mehr zur Wahl an. Er machte damit seine Ankündigung wahr, nur maximal für zwei Amtszeiten zur Verfügung zu stehen. Für ihn leben Verbände wie der BUND Naturschutz davon, dass immer wieder neue Personen Verantwortung übernehmen und damit die Arbeit weiter entwickeln. Diese Praxis würde er sich auch für die Politik wünschen. Er selbst möchte sich in Zukunft wieder stärker seinem Herzensthema Klimaschutz und Erneuerbare Energien widmen, unter anderem als Beisitzer im Vorstand der Kreisgruppe.

Der neue Vorsitzende Martin Bücker ist bereits seit vielen Jahren im BUND Naturschutz Bamberg aktiv. Mit seinem immensen Fachwissen bereicherte der 60-jährige Diplom-Biologe bisher insbesondere den Arbeitskreis Arten- und Biotopschutz. Er sieht den BUND Naturschutz Bamberg gut aufgestellt, um gemeinsam mit einem engagierten Vorstandsteam die aktuellen Herausforderungen zu meistern. Dies betreffe insbesondere den Kampf gegen das geplante Industrie- und Gewerbegebiet im Hauptsmoorwald. Hier ist Bücker von Anfang an aktiv und kennt die Tier- und Pflanzenwelt des Gebiets bestens. Davon konnten sich auch die Teilnehmer der Mitgliederversammlung überzeugen. In seinem Eröffnungsvortrag zum Thema „Wald contra Industrie“ stellte er die aktuellen Pläne der Stadt ausführlich dar und rief dazu auf, sich mit einer Stellungnahme an der Planung zu beteiligen. Allerdings sei dies – sollte die Stadt die Frist nicht wie von vielen Bürgerinnen und Bürgern gewünscht, verlängern – nur bis einschließlich 18. Mai möglich. Stellungnahmen, können von jedem, den die Planung betrifft, abgegeben werden, auch von Landkreisbewohnern. Weitere Details und Argumente dazu sind unter dem Reiter Hauptsmoorwald zu finden. Für die Jugendorganisation des BUND Naturschutz (JBN) informierte Moritz Angstwurm, dass sie sich mit einer eigenen Eingabe aus der Sicht von Jugendlichen beteilige. Martin Bücker kündigte an, dass in Kürze ein Bürgerbegehren gegen das Industrie- und Gewerbegebiet starten werde. Der BUND Naturschutz werde dazu gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Für den Hauptsmoorwald“ und weiteren Organisationen mobilisieren.

Richard Mergner, seit Anfang Mai neuer Vorsitzender des BUND Naturschutz in Bayern, bestärkte die Kreisgruppe Bamberg in ihrem Engagement für den Hauptsmoorwald. Er wies darauf hin, dass das geplante Gewerbegebiet neben einem ähnlichen Projekt in Weiden derzeit eines der größten Flächenversiegelungsvorhaben in Bayern sei. Das starke Engagement der Bürgerinnen und Bürger hier vor Ort stimme ihn optimistisch, dass auch das bayernweite Volksbegehren „Betonflut eindämmen“ erfolgreich sein werde.

Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich Mergner bei Heinz Jung für sein Engagement als Vorsitzender der Kreisgruppe. Zu den Highlights in dessen Amtszeit gehörten unter anderem die bewegende Installation des Tschernobyl-Denkmals - einer auf dem Rücken liegenden Schildkröte -, die Präsenz des BUND Naturschutz auf der Landesgartenschau, die Errichtung eines Nationalen Naturerbes im Hauptsmoorwald und die kreativen öffentlichen Aktionen zur Rettung des Hauptsmoorwaldes.

Auf der Mitgliederversammlung wurde neben dem Vorsitzenden auch der komplette Vorstand der Kreisgruppe Bamberg gewählt. Den stellvertretenden Vorsitz übernahm Erich Spranger. Schatzmeister Martin Knab und Schriftführerin Kirsten Wendl wurden im Amt bestätigt. Als Beisitzer wurden Walter Haderlein, Gerhard Spörlein, Johannes Först, Nina Westphal-Stein und Heinz Jung gewählt. Die Delegierten für die Landesversammlung Dagmar Raab, Roland König, Anette Jung und Alfred Scheidel gehören dem Vorstand ebenfalls an.

 

Martin Bücker stellt sich der Versammlung vor.
Dank für die langjährige Unterstützung des BUND Naturschutz: Prof. Krings und Marianne Ultsch sind seit 30 Jahren, Otto Schmitt seit 40 Jahren, Franca Christl seit 20 Jahren, Elke und Harald Pappenschaller, Dr. Jürgen Gerdes, Klothilde Schwenzer seit 30 Jahren, Dr. Horst Schödel seit 40 Jahren Mitglied, Richard Mergner (Landesvorsitzender) und Martin Bücker (Vorsitzender der Kreisgruppe Bamberg), Agnes und Johannes Otto Först sowie Kerstin John seit 40 Jahren Mitglied. Auf dem Bild fehlt Georg Lunz, der seit 20 Jahren Mitglied des BUND Naturschutz ist.
Der neue Landesvorsitzende Richard Mergner dankt Heinz Jung für sein erfolgreiches Engagement als Vorsitzender der Kreisgruppe Bamberg. Jung trat nach 8 Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl an.
Heinz Jung, der nach seiner Zeit als Vorsitzender der Kreisgruppe weiter im Energiebereich für den BUND Naturschutz aktiv sein wird, mit seiner Frau Annette, die selbst viele Jahre im Energiereferat des BUND Naturschutz gearbeitet hat.

Stellungnahme Hauptsmoorwald

Das Bürgerbeteiligungsverfahren gegen den "Gewerbepark Geißfelder Straße" steht kurz vor dem Abschluss. Insgesamt 60 Hektar unseres schönen Hauptsmoorwaldes würden bebaut werden, wenn die Planung ohne Weiteres durchgeht. Darum sind jetzt Sie gefragt! Nur noch bis morgen, den 18.05 können Sie Einwand erheben. Machen Sie von Ihrem Recht gebrauch!

Unter Bürgerbeteiligungsverfahren finden Sie auf unserer Website eine Vorlage für eine Stellungnahme an das Stadtplanungsamt. Diese können Sie ganz einfach in eine Mail oder ein Dokument kopieren um diese dann abzuschicken/persönlich abzugeben. Anbei befinden sich ebenfalls einige Textbausteine, die Sie in Ihre Argumentation mit aufnehmen können. Diese sollten selbstverständlich auf Ihre Wünsche zugeschnitten werden, denn je personalisierter die Einwände, desto gewichtiger sind sie. Das ganze geht auch in einem Online-Formular. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website, der extra dafür gegründeten Bürgerinitiative "Für den Hauptsmoorwald".

Die Stellungnahme, welche der Bund Naturschutz Bamberg eingereicht hat finden Sie hier zum Download. Wenn Sie sich für weitere Informationen zu diesem Thema interessieren, so werden Sie hier mit Sicherheit fündig. Weiterhin können Sie natürlich an der Online-Petition teilnehmen, welche bereits an die 30.000 Unterschriften hat.

 

 

Nationalparktag - Tag der Umwelt

Das Naturerbe Steigerwald lädt anlässlich des Welterbejahres und dem Tag der Umwelt am 9. Juni zu einem großen Nationalparktag auf dem Maxplatz in Bamberg ein. Alle Bürger können sich rund um das Thema Nationalpark und regionale Umweltthemen informieren und mitmachen. Der Deutsche Umweltpreisträger 2017, Prof. Hubert Weiger, wird als Hauptredner auf der Veranstaltungsbühne erwartet. Für Essen und Trinken (auch im Schatten) ist selbstverständlich gesorgt. Hier finden Sie weitere Informationen dazu.

Stellungnahme Hauptsmoorwald

Das Bürgerbeteiligungsverfahren gegen den "Gewerbepark Geißfelder Straße" geht in die letzte Phase. Noch bis zum 18.05 haben wir Zeit. Was das bedeutet und was Sie tun können finden Sie hier

Die neue Ausgabe des Löömzoh ist da

Die neue Ausgabe des Löömzoh ist da!

Jetzt die neu erschienene Ausgabe herunterladen oder als gedrucktes Exemplar beim Bund Naturschutz im Büro direkt abholen.

Weitere Infos unter "Der Löömzoh - Unser Mitgliedermagazin"

Sparda macht's möglich

"Sparda macht's möglich": Wir fördern nachhaltiges Denken und Handeln!

Worum geht's? "Sparda macht's möglich" ist ein Förderprojekt und soll den vielfältigen Projekten in Bildungseinrichtungen und außerschulischen Lernorten unserer Region eine Plattform für Ihr Engagement bieten. Wir nehmen dabei mit unserem Projekt "Vom Acker auf dem Teller - Werkstatt für nachhaltigen Konsum" teil. Hierbei arbeiten wir eng mit der neu gegründeten Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) zusammen um die Kluft zwischen Landwirtschaft und VerbraucherInnen zu überwinden. Dabei entsteht vor allem ein Lernort für Kinder und Jugendliche unterschiedlichster Hintergründe um Respekt für Lebensmittel zu vermitteln, sowie zum Beispiel Wissen über Anbau und Verarbeitung. Praktisch umgesetzt wird das in sogenannten "Ackerwerkstätten", in denen ein ganzes Gartenjahr miterlebt und -gestaltet wird. Ergänzt wird dies durch Ausflüge und eine speziell für Erwachsene regionale Filmtour mit der Dokumentation "Ernten, was man sät".

Wie könnt ihr uns also helfen? Stimmt für uns! Ab heute bis zum 17.05 um 10 Uhr könnt ihr unter der Seite "Sparda macht's möglich" für unser Projekt voten! (Link: www.sparda-machts-moeglich.de/profile/bund-naturschutz-in-bayern-e-v-kreisgruppe-bamberg/) Die Spenden im Rahmen des Förderprojekts werden für die Finanzierung von Materialien und die Umsetzung genutzt. Konkret gibt es eine Grundförderung über 500 Euro ab Platz 41 bei 500 erreichten Stimmen und 250 Euro Förderung bei einer Anzahl von 250 bis 499 Stimmen. Die ersten 40 Projekte, die nach der Abstimmung die meisten Stimmen aufweisen, erhalten Preisgelder über insgesamt 70.000 Euro. Besonders außergewöhnliche Ideen werden im Anschluss noch, unabhängig von den Abstimmungsergebnissen, mit einem Jurypreis über 15.000 Euro gewürdigt.

Abstimmen ist aber nicht das einzige was ihr tun könnt. Informiert weitere Unterstützer, wie Mitschüler, Lehrer, Familie, Freunde und Bekannte und macht sie auf die Abstimmung aufmerksam. Je mehr Stimmen, desto besser!

Fragen rund um den Wettbewerb können per E-Mail an hilfe@sparda-machts-moeglich.de gesendet werden oder einfach anrufen unter 0221 677 746 83.

Viel Spaß beim Abstimmen!

Herdenschutzhunde erfolgreich im Einsatz

Biolandwirt Norbert Böhmer hat ein geradezu liebevolles Verhältnis zu seinen Herdenschutzhunden, die seine Weiderinder vor möglichen Angriffen von Wölfen oder anderen großen Beutegreifern erfolgreich bewahren.
Großes Interesse am Spannungsverhältnis Weidetierhaltung und große Beutegreifer zeigten 25 Teilnehmer bei einer Exkursion des Bund Naturschutz aus Bamberg, Bayreuth und Lichtenfels zu dem anerkannt biologisch wirtschaftenden Bauernhof von Norbert Böhmer auf dem Weiler Schrenkersberg.

Herdenschutzhunde erfolgreich im Einsatz

Bamberg – Plankenfels.  Kann man in der Weidetierhaltung möglichen Angriffen sogenannter Großer Beutegreifer, wie etwa dem Wolf , wirksam begegnen? Mit dieser Thematik befassten sich 25 Teilnehmer einer Exkursion des BUND Naturschutz Bamberg zu dem anerkannt biologisch wirtschaftenden Bauernhof  von Norbert Böhmer.

Auf dem Weiler Schrenkersberg hält er seit zehn Jahren etwa hundert Simmentalrinder, einer robusten Fleckviehrasse, die sich augenscheinlich auf den kleinstrukturierten, lieblichen Jurahängen sichtlich wohlfühlt. Eingeteilt in fünf kleine Einzelherden beweiden die Rinder die verschiedenen Wiesen der umliegenden Areale im Fränkischen Jura und erhalten dadurch deren naturschutzfachliche Wertigkeit. Der Biolandwirt achtet auf die Qualität seines Weiderindfleisches und züchtet aus seinem eigenen Viehbestand von 40 Mütterkühen, 2 Bullen und 60 Rindern jedes Jahr etliche Kälber, die den gesunden Fortbestand der Herden sichern sollen.

So weit so gut, könnte man meinen. Doch einige mysteriöse Vorfälle brachten den Landwirt zum Nachdenken: Im Jahre 2009 wurde ein neugeborenes Kalb totgebissen, in den Folgejahren verschwanden zudem vier weitere nächtlich auf der Weide neugeborene Kälber, obwohl ein Elektrozaun vorhanden war. Erste Vermutungen lagen nahe, dass es sich bei dem Verursacher um einen Wolf handeln könne, da es im Truppenübungsplatz von Grafenwöhr  bereits Wölfe gab, die eventuell dafür infrage kämen. Eine teure, aufwändige DNA-Probe war nicht möglich, so dass man nicht mehr sicher feststellen konnte, ob der Riss tatsächlich durch einen Wolf verursacht worden war.

Im Jahr 2016 lag ein angegriffenes Jungrind auf der Weide und musste getötet werden. Wieder konnte nicht zweifelsfrei festgestellt werden, ob ein Wolf das Tier attackiert hatte. Ein Schadenersatz von staatlicher Seite konnte deshalb nicht gewährt werden. Jedoch sagte das Bayerische Landesamt für Umwelt Unterstützung  für die Anschaffung und den Einsatz von Herdenschutzhunden im Rahmen eines Pilotprojektes zu. Der Rinderhalter befasste sich daraufhin ausführlich mit dieser Art des Herdenschutzes, reiste  unter anderem in die Schweiz und nach Spanien, wo man bereits seit Jahren gute Erfahrungen mit Herdenschutzhunden gesammelt hatte. Mittlerweile hat Norbert Böhmer sieben Pyrenäenberghunde erfolgreich im Einsatz. Die Verstärkung der Elektrozäune ist zwar wichtig, hätte aber alleine nicht ausgereicht, um Wölfe vor Angriffen abzuhalten. Aus Erfahrungen von Weiderinderhaltern in Brandenburg weiß man inzwischen, dass Wölfe sehr lernfähig sind und beispielsweise Zäune unterwühlen oder sogar überspringen können. Hüten jedoch Herdenschutzhunde die Nutztiere, sind diese vor Wolfsangriffen gut geschützt. Solche Hunde müssen natürlich speziell trainiert werden und sind  in der Anschaffung entsprechend teuer. „Ich habe zwei Pärchen gekauft und mit deren Welpen durch tagtägliches Üben inzwischen gute Fortschritte erzielt, so dass ich sogar in der Lage war, zum Schutz taugliche Hunde an andere Weidetierhalter zu verkaufen“  erläuterte Böhmer. Auf die Frage eines Teilnehmers, ob sich denn dieser hohe Aufwand überhaupt lohne, sagte Norbert Böhmer: „Ein totes Kalb kostet mich 200 €, ein Rind 2000 €, der Stress, den die Beutegreifer erzeugen, hat für die Weidetiere erhebliche Wachstumsverzögerungen zur Folge mit weiteren finanziellen Verlusten, auch durch geringere Fleischqualität. Die Investition in die Herdenschutzhunde macht sich auf jeden Fall bezahlt.“

Da es einige Hinweise auf das Vorhandensein des Wolfes in Oberfranken gibt, fragte Christine Hertrich, Geschäftsführerin der BN-Kreisgruppe Bamberg, nach, wie sich denn der Mensch bei möglicher Begegnung mit einem Wolf verhalten solle. Der Biolandwirt meinte: „Eine direkte Begegnung ist äußerst unwahrscheinlich. Kommt es trotzdem zu einer Begegnung, sollte man ruhig stehenbleiben, den Blickkontakt mit dem Wolf durchaus halten und dann langsam rückwärts weg gehen. Auf keinen Fall panikartig wegrennen, denn dies fordert einen Angriff geradezu heraus.“ Spaziergängern und Hundehaltern empfahl Böhmer, nicht zu nah an Weidetierhaltungen heranzugehen und ihre Haustiere stets anzuleinen, sonst könne es zu Unruhe und unnötigem Stress kommen. Die Herdenschutzhunde verteidigen natürlich ihre „Schützlinge“, was ihnen ja in ihrer Aufzucht bewusst beigebracht wurde. In der nachfolgenden Gesprächsrunde in einem Gasthof  beantwortete der Biolandwirt noch zahlreiche Fragen. An die vielen Naturliebhaber gewandt, hob er hervor: „Landwirtschaft und Natur gehören untrennbar zusammen. Wir leben  von der Natur und sollten mit der Natur im Einklang leben. Wenn es Probleme gibt, müssen Naturschützer und Bauern unbedingt miteinander im Gespräch bleiben!“

Anton Reinhardt

Einladung zum Neujahrsempfang 27.1.im Hauptsmoorwald

 

am 27.1. wollen wir gemeinsam ein Neujahrsempfang in und für den Hauptsmoorwald gestalten!
Ab 11.Uhr geht's los Veranstaltungsort wird wieder der Wanderparkplatz Ecke Moosstraße/Armeestraße sein.

Neben tollen Menschen erwarten euch Getränke (Bier+alkoholfreie) und leckere Bamberger Hörnla!
Wenn ihr von dem kühlen Nass kosten wollt, denkt bittte an ein eigenes Glas, um den Orga- Aufwand möglichst gering zu halten.

 

In dem Empfang und dem kleinen Rahmenprogramm soll der Wald bedacht und befeiert werden! 
Also bringt euch und alle, die ihr gern habt mit,

 

wir freuen uns auf einen bunten Tag!

Neujahrsempfang im Hauptsmoorwald

wir wollen gemeinsam ein Neujahrsempfang in und für den Hauptsmoorwald gestalten!

Ab 11.Uhr geht's los Veranstaltungsort wird wieder der Wanderparkplatz Ecke Moosstraße/Armeestraße sein.

27.01.2018

am 27.1. wollen wir gemeinsam ein Neujahrsempfang in und für den Hauptsmoorwald gestalten!
Ab 11.Uhr geht's los Veranstaltungsort wird wieder der Wanderparkplatz Ecke Moosstraße/Armeestraße sein.

Neben tollen Menschen erwarten euch Getränke (Bier+alkoholfreie) und leckere Bamberger Hörnla!
Wenn ihr von dem kühlen Nass kosten wollt, denkt bittte an ein eigenes Glas, um den Orga- Aufwand möglichst gering zu halten.

 

In dem Empfang und dem kleinen Rahmenprogramm soll der Wald bedacht und befeiert werden! 
Also bringt euch und alle, die ihr gern habt mit,

 

wir freuen uns auf einen bunten Tag!