Erstes Mal auf dem Acker!

Der Selbsterntegarten mitten in der Stadt, in der Heiliggrabstraße. Ein Projekt, das die Projektwerkstatt "Vom Acker auf den Teller" des BUND Naturschutz organisiert hat.

Was ist das und wie funktioniert es?

Ein Stück Land wird an die Hobbygartner/innen verpachtet, der Boden wird für den Anbau vorbereitet, parzelliert und die Erstbepflanzung bzw. Erstaussaat ausgebracht, unter Anleitung eines/r erfahrenen Gärtner/in kümmern sich die Hobbygärtner über die Saison bis zum Ernten um ihr eigenes Beet.

Durch mein Bundesfreiwilligendienst beim Bund Naturschutz Bamberg kann ich ein Jahr lang mit verfolgen wie das Ganze organisiert ist, die Entwicklung der Pflanzen mit verfolgen, eigene Erfahrungen im Bereich Landwirtschaft sammeln, denn bis jetzt hatte ich mich damit weniger beschäftigt.

Bevor die Bepflanzung starten konnte haben wir Beet für Beet bzw. Parzelle zu Parzelle abgemessen und die Tennungen nacheinander mit Füßen platt getreten, bis sie offensichtlich zu sehen waren.  Die Parzellen wurden mit nummerierten Stöckchen abgesteckt, so das jeder seine Parzelle finden kann. Eine Parzelle  ist die "Muster Pazelle" als Anleitung. Ich habe das Unkraut dort gerupft und festgestellt das vorallem das kleine Unkraut die längsten Wurzeln hat und am meisten wuchert.

Bepflanzung

Bevor die Hobbygärtner/innen kamen, habe ich die Muster Parzelle vorbepflanzt.

Durch den wenigen Regen war die Erde trocken, deshalb wurde auch gleich in die noch offenen Einpflanz Mulden zu den Pflanzen Wasser geschüttet und dann erst geschlossen. Gepflanzt wurden Radieschen, Gelbe Beete, Rote Beete, Sptitzkohl, Zwiebeln, Möhren, Rucola, Petersilie, Kohlrabi, Zuckererbsen, Brokkoli und Bohnenkraut. Pflanzen wie Tomaten, Kürbis usw. die nicht Frost verträglich sind, werden später noch nachgepflanzt.

Nach und nach kamen die Hobbygärtner/innen und das braune Feld verwandlt sich in ein riesiges Gemüsefeld mit Sprösslingen.