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Ab in den Kühlschrank?

07.08.2026

Bei 35 Grad und mehr sehnt sich so mancher nach Abkühlung.

Bereits vor vier Jahren hat die Kreisgruppe des Bund Naturschutzes mit einer Kühlschrankaktion auf die steigenden Temperaturen aufmerksam gemacht -passiert ist seitdem wenig bis gar nichts.

Die Belastung durch die hohen Temperaturen in der Innenstadt Bambergs nimmt zu und somit auch die Beeinträchtigung unserer Gesundheit. Dennoch wird immer noch zu wenig unternommen. Gerade im Sommer 2026 wird deutlich: Ein Sommertag mit Werten über 30 Grad reiht sich an den anderen, die Tropennächte mit Temperaturen über 20 Grad nehmen zu. Besonders die Kessellage von Bamberg trägt zu diesen Extremwerten bei und macht Bamberg zu einer der wärmsten bayrischen Städte.

Was muss passieren:

Hotspots, wie zum Beispiel der Maxplatz, bei dem die Temperatur bis zu 5 Grad höher ist als im Hain, müssen begrünt werden. Fassadenbegrünungen sind nicht nur für das Auge schön, sondern helfen die Temperaturen im Kerngebiet der Stadt zu senken. Durch Befeuchtung (Versprühen von Wasser) lässt sich die Luft abkühlen. Unnötig versiegelte Flächen müssen so weit wie möglich zurückgebaut werden. Alte Bäume müssen erhalten werden.

Ein Schritt in die richtige Richtung hat der Stadtrat bereits gemacht, indem er die Begrünung des Maxplatzes als Teil des geplanten „blau-grünen Klimabands“ im Rahmen des Projekts „Lebensader Innenstadt“ beschlossen hat.

Nur ein Mehr an Grün in der Innenstadt erhält das städtische Leben auch im Sommer. Ansonsten verödet die Stadt in den heißen Sommermonaten.