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Der heimische Wald im Klimawandel

02.10.2026 16:00 - 18:15

Waldeingang zum Bruderwald hinter dem Klinikum Bamberg

Der Klimawandel ist im Wald deutlich sichtbar. Seit den Extremjahren 2015 (10,3°C/ 493 l/m²) und 2018 (10,7 °C/ 441 l/m²) stehen alle Baumarten unter Hitze- oder Trockenheitsstress. Sie sind seitdem sehr anfällig gegen die verschiedensten Antagonisten, wie Pilze oder Käfer. Die geschwächten Bäume haben Schädlingen oft nur wenig entgegenzusetzen. Fichten werden insbesondere durch den Buchdrucker zum Absterben gebracht, Altbuchen durch einen Komplex aus Käfern und Pilzen. Kiefern leiden unter dem Diplodia-Triebsterben, dem Kiefern-Prachtkäfer und den Misteln. Und selbst die Eichen fallen zunehmend Schwammspinnern und Zweipunkt-Prachtkäfern zum Opfer.

 

Bei einem etwa 2 ½-stündigen Waldspaziergang im Bruderwald zeigen der Leiter des Forstreviers Bamberg, Jonas Gürsching, sowie der Leiter des Forstbetriebs Forchheim, Stephan Keilholz, exemplarisch die aktuelle Schadenssituation auf und stellen die Strategie der Bayerischen Staatsforsten vor, die Bestände resilienter gegen den Klimawandel zu gestalten.