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"Gegen eine Ökologie von Rechts"

Veranstaltungsreihe des BUND Naturschutz Bamberg

23.03.2024

Rechte Ideologien finden bei immer größeren Bevölkerungsschichten Anklang. Damit werden sie sagbar, enttabuisiert und mit der AfD auch wählbar. Die Bauernproteste, die von rechten Bewegungen erfolgreich instrumentalisiert wurden, machen eindrucksvoll deutlich, dass besonders im ländlichen Raum rechtes Gedankengut weit verbreitet ist. Genau wie in der Landwirtschaft, gewinnen auch im Natur- und Umweltschutz rechte Einstellungen an Bedeutung.

Um aufzuklären und dem etwas entgegenzusetzen führt die Kreisgruppe Bamberg des BUND Naturschutz  eine Veranstaltungsreihe zum Thema  „Ökologie von Rechts – Rechte Ideologie im Natur- und Klimaschutz sowie in der Landwirtschaft“ durch.

Für den ersten gut besuchten Vortrag im März im Jugendkulturzentrum konnte der BN als Referent Felix Schulz von der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (kurz FARN) gewinnen. Er verdeutlichte anhand von einer Vielzahl von Zitaten die historischen und aktuellen Verknüpfungen des deutschen Natur- und Umweltschutzes mit extrem rechten und völkischen Strömungen. Dabei wurden viele biologistische und rassistische Kontinuitäten sowie rechtsextreme und menschenverachtende Ideologien und Denkmuster im Natur- und Umweltschutz sichtbar.

Im Laufe des Jahres lädt der BN noch zu drei weiteren Veranstaltungen zu den Themen Klimawandelleugnung und rechte Strukturen im ländlichen Raum am Beispiel der Land- und Forstwirtschaft ein:

  • April oder Mai: Vortrag „Rechte Ideologien in der Landwirtschaft“
  • Juni: Waldexkursion – „Mythos Deutscher Wald“
  • November: Vortrag „Die extrem Rechte zwischen Klimawandelleugnung und Klimanationalismus“