Foto: Wolgang Opitz

Hecken und Heckenpflege

Heckenpflanzungen verbessern nicht nur das Kleinklima im Garten und erfreuen durch ihre Blütenpracht, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Steigerung der Artenvielfalt. Blüh- und Schnitthecken bieten wertvolle Brut- und Nistplätze und sind wichtiger Lebensraum für eine Vielzahl einheimischer Kleintiere. 

Insbesondere in stark ausgeräumten Landschaften mit geringem oder fehlenden Wald- und Grünlandanteil tragen sie zur Biodiversität und zur Vernetzung von Biotopen bei. Dabei bieten Hecken einer Großzahl von Tieren den perfekten Lebensraum: Auf jeder "Etage" fühlt sich eine andere Art wohl. Im oberen Bereich leben Eichhörnchen und Vögel wie etwa der Neuntöter. Weiter unten im mittleren Teil der Hecken sind Spatzen, Insekten und auch Schnecken zuhause, die sich im Blattwerk vor Feinden schützen können. Auf dem Boden leben die meisten Heckentiere: Igel, Hasen, Kröten, Käfer, Ameisen und andere Insekten, Eidechsen und Mäuse, manchmal sogar größere Tiere wie zum Beispiel der Dachs. 

Durch die zunehmende Abholzung von Wäldern werden Hecken auf abgeholzten Flächen für unsere einheimische Tierwelt immer wichtiger. Um unsere Hecken und die darin lebende Artenvielfalt zu schützen, können Sie sich hier die Empfehlungen zur landschaftsgerechten Heckenpflege durchlesen.

Eine kurze Broschüre zu unseren einheimischen Hecken und ihren Bewohnern finden Sie hier.