Projekt "Blauer Planet" - Meeresschutz vor Ort in Bamberg

Informationen zum Projekt finden Sie hier.


Vielfalt der Natur erleben in Stadt und Land

Lebensraum Wald

Naturforscher im Wald

Im Wald gibt es unendlich viel zu erforschen: winzige Insekten und große Wildtiere, beeindruckende Baumriesen, lebendige Böden und abgestorbenes Holz. Die Teilnehmenden erarbeiten sich mit kleinen Forschungsaufträgen Wissen über den vielfältigen Lebensraum Wald.

Wald mit allen Sinnen erleben

Lautes Spechtklopfen, Duft nach Moos und Kräutern, raue Baumrinde, süße Beeren, bunte Vögel – Wälder sprechen intensiv alle unsere Sinne an. Mit Spielen und Wahrnehmungsübungen entdecken wir die Faszination des Waldes.

Waldfledermäuse – gar nicht so unheimlich!

Sie sind leichter als ein Gummibärchen, ihre Hände sind Flügel und sie orientieren sich mit den Ohren. Wir erforschen die Welt dieser hochspezialisierten Säugetiere am Besten in den Abendstunden, wenn die Fledermäuse auf Insektenjagd gehen.

Faszination Wildkatze

Wir bekommen sie zwar nicht zu Gesicht, aber die scheue Wildkatze hinterlässt in unserer Region ihre Spuren. Wie lebt sie und was braucht sie zum Überleben? Mit welchen Methoden kommen wir der Wildkatze am besten auf die Spur?


Wasser und Sand

Lebensraum Sand

Auf Sanddünen im Regnitztal, ausgedehnte Sandmagerrasen oder an Uferzonen von Baggerseen – in fränkischen Sandlebensräumen haben sich hochspezialisierte Tier- und Pflanzenarten entwickelt. Wir erforschen die besonderen Bedingungen der Sandlebensräume und lernen Strategien kennen, um bei großer Hitze und Trockenheit zu überleben.

Die guten Geister des Wassers

Der Biber hinterlässt seine Spuren. Unermüdlich werkelt das nachtaktive Tier, nagt und fällt Bäume, baut an seiner Burg, errichtet Dämme. Wir erkunden die Lebensweise des Bibers und erfahren, welche Rolle er bei der Gestaltung von Lebensräumen und für die biologische Vielfalt spielt.

Expedition ins Reich von Wasserskorpion, Libelle und Co.

Was schwimmt hier alles und wie können die Tiere unter Wasser atmen? Was brauchen Amphibien zum Leben und wie steht es um die Qualität des Gewässers? Ausgestattet mit Kescher, Becherlupe und Mikroskop erforschen wir Bäche und Weiher. 


Kulturlandschaft

Bio oder konventionell? – Artenvielfalt auf dem Acker

Wie wirkt sich die Bewirtschaftungsweise auf die Artenvielfalt aus? Gibt es auf Biofeldern mehr Arten als auf einem Acker, der mit chemischen Düngemitteln und Pestiziden behandelt wird? Wie nützt Biodiversität der Landwirtschaft? Ausgestattet mit einer Forscherkiste werden wir sammeln, vergleichen, dokumentieren und Schlüsse daraus ziehen.

Streuobstwiese mit allen Sinnen erleben

Bunte Schmetterlinge, Heuschreckengesänge, Kräuterduft und leckere Ernte. Streuobstwiesen decken den Tisch für Tiere und Menschen. Mit Wahrnehmungsübungen und Spielen erleben wir intensiv die Vielfalt dieser Biotope, die die Lebensqualität unserer Region mit prägen.

Bambergs Gemüse-Vielfalt

Einheitsgurke und wässrige Tomate aus dem Supermarkt? Das muss nicht sein. Die Bamberger Gärtner haben über Jahrhunderte hinweg durch Züchtung eine große Vielfalt an Gemüsesorten, die lecker schmecken und an die Bedingungen hier gut angepasst sind, hervor gebracht. Der Bamberger Sortengarten trägt zum Erhalt der Biodiversität bei. Wir erfahren und schmecken, wie diese Vielfalt das Leben bereichern kann.


Vielfalt in der Stadt

Hain mit allen Sinnen erleben

Hören. Riechen, Tasten, Schmecken und Sehen – der Hain hat für alle Sinne etwas zu bieten. Mit Wahrnehmungsübungen und Spielen entdecken wir die Tier- und Pflanzenwelt dieses beliebten Lebensraums inmitten der Stadt.

Leben im Totholz

Hirschkäfer, Eremit und Eichenbock – diese „Urwaldrelikte“ gibt es noch in den naturnahen Wäldern an den Rändern Bambergs. Sie sind die imposantesten Exemplare der über 1000 Insektenarten, die im und vom Totholz leben. Aber auch unzählige andere Tiere, Pilze und Pflanzen sind von absterbendem Holz abhängig. Wir machen uns auf eine spannende Entdeckungsreise rund um den natürlichen Kreislauf von Werden und Vergehen.

Fledermäuse erobern die Stadt

Fledermäuse siedeln in Kirchtürmen, auf Friedhöfen oder im Hain – auch seltene Arten wie die Kleine Hufeisennase. Wasserfledermäuse kann man nachts bei der Insektenjagd über den Wassern der Regnitz beobachten. Auf diese Entdeckungstour in die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse machen wir uns am besten wenn es Nacht wird.


Anmeldung und Kosten

 

Kosten:

3 € bis 5 € pro Person, je nach Dauer der Aktivität. Mindestbeitrag pro Gruppe/Klasse: 50  €


Anmeldung unter:

Bund Naturschutz in Bayern e.V.
Kreisgruppe Bamberg
Christine Hertrich
Kapuzinerstraße 12
96047 Bamberg

Tel: 0951/5190611

E-Mail: bamberg(at)bund-naturschutz.de